Im Radio, im Fernsehen, in Podcasts und in Videos sind Klänge ein wichtiges Erkennungsmerkmal von Marken.

Klangmarken / Hörmarken

Eine Klangmarke, auch Hörmarke genannt, besteht aus Tönen oder Melodien.

Voraussetzungen

Früher mussten auch Klangmarken grafisch darstellbar sein. Das war bei Melodien weitgehend unproblematisch, nicht jedoch bei Alltagsgeräuschen. Dieses Erfordernis ist mittlerweile weggefallen. Die grafische Darstellung einer Klangmarke erfolgt in Notenschrift oder Sonagramm. Ebenso zulässig ist die Einreichung als digitale Tondatei.

Unterscheidungskraft

Einer Klangmarke muss – wie jeder Marke – auch abstrakte Unterscheidungseignung zukommen. Dies wird bei langen, kaum einprägsamen Melodien nicht der Fall sein. Umgekehrt sind auch Klangmarken, welche nur aus einem einzigen Ton bestehen, in der Regel nicht unterscheidungskräftig. Auch die bloße akustische Wiedergabe eines Textes durch Gesang wird regelmäßig nicht als markenfähig angesehen. Etwas anderes ist es, wenn der Gesang zusätzlich mit einer Melodie unterlegt wird – hier kommt der Klangmarke regelmäßig abstrakte Unterscheidungseignung zu.

Waren und Dienstleistungen dürfen auch nicht durch die Klangmarke beschrieben werden. Beispielsweise ist das Muhen einer Kuh nicht unterscheidungskräftig für Milch.

Beispiele

Eine der bekanntesten Klangmarken ist die Tüdeldüdü-Melodie der Deutschen Telekom AG. Andere eingetragene Klangmarken sind etwa das Brüllen des MGM-Löwen oder das Knallen eines Sektkorkens der Henkell & Co. Sektkellerei KG.

Kostenloses Erstgespräch
telefonisch oder online Termin auswählen:

Nach Auswahl Ihres Wunschtermins erhalten Sie per E-Mail eine Terminbestätigung samt Link zur Videokonferenz.

Wien +43 1 2535923
Linz +43 732 210325
Salzburg +43 662 623323
München +49 89 21536610

Ihre Ansprechpartner