“Der Wettbewerbsvorteil einer geschützten Marke ist nicht nur für große Brands und Labels, sondern auch für kleine Unternehmen ganz leicht leistbar.”

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Alle Markenarten im Überblick

Wortmarken Bildmarken Wort-Bild-Marken Farbmarken 3D-Marken Positionsmarken Mustermarken Klangmarken Kennfadenmarken Hologrammmarken Bewegungsmarken Sonstige Marken

So schützen wir Ihre Marke:

Als Rechtsanwälte haben wir eine Aufgabe – wir verschaffen Ihnen Sicherheit. Daher machen wir keine halben Sachen:

Rechtsanwalt Peter Harlander Peter Harlander
harlander & partner Rechtsanwälte
"In einer Markenanmeldung steckt am Ende ein Tag Arbeit – Recherchen, Analysen, Risikobewertung, Beratung. Unsere Arbeit sichert die Investitionen ab, welche Sie in den nächsten Jahren in den Aufbau Ihrer Marke stecken werden."
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Top 5 – Irrtümer zum Markenschutz

1 Wenn ich keine Marke anmelde, muss diese markenrechtlich geprüft werden.

Nicht nur – das wäre zu wenig. Eine Marke hat auch firmenrechtliche, urheberrechtliche und wettbewerbsrechtliche Aspekte – auch diese sind zu prüfen.

2 Das Markenamt prüft, ob meine Marke frühere Rechte verletzt.

Nein. Das Markenamt prüft nicht, ob ihre Marke frühere Rechte verletzt. Selbst, wenn bereits eine identische Marke eingetragen wäre, würde das Markenamt die Eintragung vornehmen. Das scheinbare Erfolgserlebnis “Marke eingetragen” bietet diesbezüglich also keinen Schutz – das leistet ausschließlich eine umfassende kennzeichenrechtliche Prüfung vor der Anmeldung der Marke.

3 Eine Recherche im Markenregister schützt vor der Verletzung früherer Rechte.

Nein. Die Recherche im Markenregister ist ein guter Anfang. Zusätzlich sind Namen, Firmennamen, Geschäftsbezeichnungen und teilweise urheberrechtlich geschützte Werktitel in unterschiedlichsten Registern und Datenbanken zu recherchieren – bei einer Unionsmarke quer durch Europa.

4 Wenn keine identische Marke existiert, kann ich die Marke schützen.

Nein. Eine Prüfung auf identische Kennzeichen ist zu wenig. Es kommt auf die Verwechslungsgefahr an. Dabei sind alle Aspekte der Marke und der ausgewählten Klassen zu beachten. Miro, Myrro, Wiro, Xiro, Siroo – mit welchen Argumenten würden Sie die Verwechslungsfahr zwischen diesen Marken beurteilen?

5 Die Ähnlichkeitsrecherche ist in den gewünschten Klassen durchzuführen.

Nein. Das wäre zu wenig. Eine Verwechslungsgefahr kann auch bei Marken in unterschiedlichen Klassen bestehen. Die Ware “Computer” und die Dienstleistung “Datenverarbeitung” sind beispielsweise in unterschiedlichen Klassen. Das ist noch einfach. Aber hätten Sie daran gedacht, bei einer Recherche für “Trinkgläser” auch nachzusehen, ob es verwechslungsfähige Marken in der Klasse für “Getränke” gibt?

Rechtsanwalt Peter Harlander Peter Harlander
harlander & partner Rechtsanwälte
"Markenrecht ist nicht so einfach, wie es am ersten Blick wirkt. Das umfassendste Fachbuch zum Markenrecht in unserem Regal hat 3984 Seiten."

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